{"id":2037,"date":"2022-07-31T16:29:52","date_gmt":"2022-07-31T14:29:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dpin.de\/nf\/?p=2037"},"modified":"2022-07-31T17:17:56","modified_gmt":"2022-07-31T15:17:56","slug":"schreckgespenst-hafermilch-bitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dpin.de\/nf\/schreckgespenst-hafermilch-bitte\/","title":{"rendered":"Schreckgespenst Hafermilch &#8211; Bitte?"},"content":{"rendered":"<p>Irgendwie habe ich den Eindruck, dass, gerade in der FAZ, ein kleiner Feldzug gegen Hafermilch &amp; Co gef\u00fchrt wird. Die FAZ f\u00e4llt mir ohnehin des \u00f6fteren mit Lobby getriebenen &#8222;Gastbeitr\u00e4gen&#8220; auf, vielleicht ist das hier auch soetwas? Gibt es da vielleicht Druck aus der Milchwirtschaft?<\/p>\n<p>Zuersteinmal vorweg, ich bin hier wohl auch etwas befangen, denn wir verwenden seit etwa Anfang des Jahres recht konsequent Hafermilch f\u00fcr den Kaffee &#8211; oder nein, Entschuldigung, nat\u00fcrlich nicht Hafermilch, sondern <em>Hafer Drink<\/em>, Milch darf man es ja nicht mehr nennen, denn es ist ja keine Tiermilch. Was zur H*? Wegen der &#8222;Verwechslungsgefahr&#8220;, aha. Milch war aber schon immer ein Begriff f\u00fcr Emulsionsl\u00f6sungen! Wir sprechen auch von &#8222;milchigen&#8220; Fl\u00fcssigkeiten, selbst wenn da keine tierische Milch drin ist! Und warum darf Scheuermilch noch immer Scheuermilch hei\u00dfen? W\u00e4re es nicht sogar noch schlimmer, wenn jemand dadurch Scheuermilch f\u00fcr ein Milcherzeugnis hielte und es trinkt? Nicht auszudenken! Also nein, tut mir leid, alleine hier war schon eine gute Portion Lobbyismus der Milchindustrie am Werk, um Milch Alternativen vorneweg die Bezeichnung wegzunehmen, damit Verbraucher*innen dies schon am Namen nicht f\u00fcr eine Alternative halten k\u00f6nnten &#8211; ist keine Milch, ist nur ein &#8222;Drink&#8220;. Was f\u00fcr ein Unsinn.<\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zum Thema. Zuerst probierten wir etwas herum, mit Soja, Mandel und anderen, landeten dann aber bei &#8222;Barista Hafer Drink&#8220; von Lidl. Mandel und andere Nuss basierten &#8222;Drinks&#8220; sind zwar auch teils ganz gut, gerade ihr etwas eben nussiger Beigeschmack, doch nehmen wir mal an, das w\u00fcrde in gr\u00f6\u00dferem Stil verbraucht, dann bekommen wir ein kleines Problem, denn soviele N\u00fcsse und gerade Mandeln gibt es in Deutschland nicht. Also m\u00fcssten diese wieder importiert werden etc. Mandeln wachsen zudem eher dort wo es w\u00e4rmer ist, doch dort gibt es zunehmend Probleme mit Wasserknappheit und dann sollte man das Wasser vielleicht lieber in essentielle Nahrungsmittel stecken, als in Luxus Mandeln, denn so arg viele Mandeln produziert so ein Mandelbaum im Vergleich zu der genutzten Fl\u00e4che und anderer Ressourcen dann auch nicht.<\/p>\n<p>Soja scheidet f\u00fcr mich deshalb aus, weil es in der Regel bei den Produkten kaum nachvollziehbar ist, woher der Soja kommt. Da Soja auch in irrwitzigen Mengen hergestellt wird und auch zudem meist nicht in Deutschland, ist es sehr wahrscheinlich, dass der verwendete Soja Industrie Soja, wom\u00f6glich genetisch ver\u00e4ndert und mit so tollen Hilfsmitteln wie Round-Up \/ Glyphosat hergestellt wurde. Einer der gr\u00f6\u00dften Soja Produzenten sind die USA und dort hat Monsanto, die jetzt zu Bayer geh\u00f6ren, mit wirklich widerlichen Methoden die Landwirte in eine Abh\u00e4ngigkeit und Monokultur von Monsanto Gen modifiziertem Soja und Mais getrieben, das es einem wirklich \u00fcbel wird.<\/p>\n<p>Also blieb f\u00fcr uns Hafer. Hafer gibt es in Deutschland in gro\u00dfen Mengen und davon etwas f\u00fcr Hafermilch abzuzweigen, stellt f\u00fcr mich kein Problem dar &#8211; ob ich daraus nun ein Haferbr\u00f6tchen oder einen Liter Milch mache, spielt keine gro\u00dfe Rolle. Auch Hafermilch alleine schmeckt im Vergleich zu tierischer Milch noch etwas w\u00e4ssrig, gerade im Kaffee, was bei uns der gr\u00f6\u00dfte Anwendungsfall von Milch ist, war das noch nicht so super lecker. Die L\u00f6sung brachte dann eben besagte Barista Variante. Dort ist noch ein Schluck Raps\u00f6l enthalten und schon hat man wieder den vollmundigen Geschmack von einer guten Tasse Kaffee mit Milch. Auch Raps ist in Deutschland gut anbaubar und sogar sinnvoll, da Raps im Fruchtwechsel den Boden nat\u00fcrlich mit Stickstoff versorgt. Ansonsten brauchen wir praktisch keine Milch, doch dieser Milch-im-Kaffee-Konsum ist erstaunlicherweise nicht ganz unerheblich, da kommen schon ein bis zwei Liter in der Woche zusammen, alleine bei uns zu Hause, noch einmal deutlich mehr im B\u00fcro.<\/p>\n<p>Warum das ganze Theater?<\/p>\n<p>Nun, das hat f\u00fcr mich vielerlei Gr\u00fcnde. Da ist zum einen die industrielle Landwirtschaft und vor allem die tierische Landwirtschaft. Wenn ich sehe, erlebe und auch immer wieder lese, unter welchem Preisdruck die Milchbauern durch die handvoll Gro\u00dfmolkereien stehen, dann ist es v\u00f6llig klar, dass dort nicht mehr sehr sorgsam mit Tierwohl und Umwelt umgegangen werden kann. Das Schlimme hierbei ist, als Verbraucherin habe ich keine Chance, diese Produktionsketten zu umgehen. Egal was ich mache, ich kaufe von diesen Gro\u00dfmolkereien, die den Markt praktisch Oligopol artig unter sich aufgeteilt haben und die Preise diktieren &#8211; bzw. diese bekommen die auch wieder von dem <a href=\"https:\/\/www.bundeskartellamt.de\/SharedDocs\/Interviews\/DE\/2016\/Fuldarer_Zeitung__Die_Big_Four_haben_85_Prozent_Marktanteil.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Handelskettenoligopol<\/a> diktiert, vier gro\u00dfe Ketten, Edeka, Rewe, Aldi und die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland, teilen sich etwa 85% des Marktes unter sich auf. Eine Zeit lang haben wir versucht Milch und Milchprodukte direkt von Landwirten aus der Region zu bekommen, doch das wird diesen aus angeblichen &#8222;Hygienegr\u00fcnden&#8220; auch immer schwerer gemacht. Den Aufwand, den ein*e Landwirt*in f\u00fcr den Direktverkauf inzwischen treiben m\u00fcsste, ist einfach wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Und genauso kam es dann auch, immer weniger Angebote und schlussendlich mussten wir wieder Industriemilch aus dem Laden nehmen, weil die Landwirt*innen aufgegeben hatten. Ich kann also gar nicht, selbst wenn ich wollte, durch einen h\u00f6heren Preis die Landwirt*innen unterst\u00fctzen, die eine nachhaltige Landwirtschaft betreiben wollen. Mist.<\/p>\n<p>Doch auch wenn man es nachhaltig betreibt, ist und bleibt Ern\u00e4hrung aus tierischen Produkten eine \u00f6kologisch extrem schlechte Idee. Aus den 50-100 Gramm Hafer f\u00fcr einen Liter Hafermilch macht eine Kuh eben keinen Liter Kuhmilch. K\u00fche sind keine besonders guten Nahrungsverwerter, man muss sehr viel mehr reinstecken, als man heraus bekommt. Jetzt k\u00f6nnten K\u00fche auch Dinge essen und verdauen, die f\u00fcr uns eher unverdaulich sind, wie Gras oder Heu. Doch dann kommt noch weniger Verwertbares dabei heraus, weshalb industriell gehaltene K\u00fche eben nicht Heu und Gras bekommen oder nur zu einem kleinen Teil, sondern \u00fcberwiegend Mastfutter aus Getreide &#8211; Hafer, Weizen und jede Menge Soja, wegen des Proteingehalts. Alles Nahrungsmittel, die wir auch direkt verzehren k\u00f6nnten, ohne den Umweg \u00fcber Rinder, die einen Gro\u00dfteil davon schlicht f\u00fcr sich selbst oder gar nicht verwerten. Eine &#8222;Hocheffizienzkuh&#8220; produziert 1,2 mal soviel Milch, wie sie Futter aufnimmt, also 1kg Futter ergeben 1,2 kg Milch &#8211; klingt viel, ist es aber nicht, denn besagte Hafermilch ist dagegen 10-fach effizienter, dort ergeben weniger als 100 Gramm Hafer \u00fcber 1 Liter Hafermilch! Oder anders gesagt, wenn wir keine Milch mehr verbrauchen w\u00fcrden, k\u00e4men wir mit einem Zehntel der landwirtschaftlichen Produktion von Futtermitteln aus. Ein Zehntel!<\/p>\n<p>Was zum n\u00e4chsten Grund f\u00fchrt. Die industrielle Landwirtschaft, egal ob Tierhaltung oder Pflanzenanbau, hat wegen des gro\u00dfen Bedarfs Ausw\u00fcchse angenommen, die ganz konkret unsere \u00d6kosysteme nicht nur gef\u00e4hrden, sondern aktiv zerst\u00f6ren. Es ist nicht mehr zu leugnen und da gibt es auch nichts mehr klein zu reden, es ist einfach so. Unser verschwenderischer Umgang mit Nahrungsmitteln sorgt daf\u00fcr, dass unsere landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen \u00fcberstrapaziert werden. Durch den Einsatz von Agrarchemie wird versucht den Ertrag zu optimieren, was zu weiterer Zerst\u00f6rung der Fl\u00e4chen und \u00d6kosystemen f\u00fchrt. Seit den 2000 Jahren ist ein nachweislich dramatischer Artenschwund zu beobachten, der inzwischen h\u00f6chst Besorgnis erregende Ausma\u00dfe angenommen hat. Es hilft alles nichts, wir m\u00fcssen diese Produktionskapazit\u00e4ten drastisch reduzieren und die Produktionsmethoden auf \u00f6kologisch nachhaltige Methoden umstellen &#8211; kein Kunstd\u00fcnger, keine Pestizide, nat\u00fcrliche D\u00fcngung durch Fruchtwechsel und nat\u00fcrliche D\u00fcngestoffe (und kein Kunstd\u00fcnger aus Erdgas!), Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung durch nat\u00fcrliche Fressfeinde etc. Das alles funktioniert, doch nur, wenn wir unseren enormen Nahrungsmittelbedarf drastisch herunterfahren. Und eine der effizientesten und damit auch effektivsten Methoden dazu ist, den Verbrauch von tierischen Lebensmitteln drastisch einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Doch damit ist es ja noch nicht zu Ende. Gerade aktuell haben wir mal wieder einen rekordverd\u00e4chtigen Sommer mit Rekord niedrigen Niederschl\u00e4gen. Nicht nur bei uns, sondern in praktisch allen Regionen der Welt unserer Breiten. Und das ist nicht das erste Jahr so, sondern seit vielen Jahren. Wir trocknen aus, der Grundwasserpiegel f\u00e4llt, die Trinkwasserreservoirs kommen jedes Jahr an ihre Grenzen, Einschr\u00e4nkungen der Trinkwassernutzung sind die Folge. Die USA sind zwar weit weg, aber glaube mal niemand, dass das ein nur dort vorhandenes regionales Ph\u00e4nomen w\u00e4re, ist es nicht, aber der Bildvergleich von Aufnahmen der NASA macht die Situation dramatisch deutlich:<\/p>\n<div style=\"width: 730px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2039 size-full\" src=\"https:\/\/www.dpin.de\/nf\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/07\/lakemeadzm_oli_2021221.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/www.dpin.de\/nf\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/07\/lakemeadzm_oli_2021221.jpg 720w, https:\/\/www.dpin.de\/nf\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/07\/lakemeadzm_oli_2021221-300x271.jpg 300w, https:\/\/www.dpin.de\/nf\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/07\/lakemeadzm_oli_2021221-624x563.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><p class=\"wp-caption-text\">(c) NASA, August 2022 https:\/\/eoimages.gsfc.nasa.gov\/images\/imagerecords\/148000\/148758\/lakemeadzm_oli_2021221.jpg<\/p><\/div>\n<p>Das sind zwei Aufnahmen des Lake Mead, das gr\u00f6\u00dfte S\u00fc\u00dfwasserreservoir im S\u00fcd Westen der USA, links aus dem Jahr 2000, halbwegs normaler F\u00fcllstand und rechts gleicher Monat 2021. Gro\u00dfe Teile sind schlicht ausgetrocknet. Dieses Jahr (2022) ist es noch dramatischer. In Italien und Frankreich erreichen Fl\u00fcsse gar nicht mehr ihr Ziel, sie trocknen vorher schon aus. Die Binnenschifffahrt in Deutschland f\u00e4hrt inzwischen jeden Sommer nur mit Teilladungen, weil die Pegelst\u00e4nde so niedrig sind, dass sie bei voller Beladung auf Grund liefen. Was hat das mit Hafermilch zu tun? Nun, ein gro\u00dfer Teil des Frischwasserbedarfs geht in die Landwirtschaft, zur Bew\u00e4sserung der Anbaufl\u00e4chen. Reduzieren wir den Bedarf an Anbaufl\u00e4chen, reduzieren wir auch den Bedarf an Frischwasser. Recht einfach. Und die Produktion von tierischen Nahrungsmitteln ben\u00f6tigt unter dem Strich ein Vielfaches an Wasser im Vergleich zur Produktion von pflanzlichen Nahrungsmitteln.<\/p>\n<p>Wer das noch einmal wissenschaftlich erkl\u00e4rt und mit den neuesten Fakten und Studien belegt haben m\u00f6chte, dem empfehle ich einen ziemlich ersch\u00fctternden Vortrag von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mark_Benecke\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mark Benecke<\/a>: <a href=\"https:\/\/inv.riverside.rocks\/watch?v=Z_p9yYXZuCI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Time is up!&#8220;<\/a>. Nichts f\u00fcr schwache Nerven. Ganz grob zusammengefasst: Die wirkliche Klimakatastrophe ist praktisch nicht mehr zu verhindern, weil die gr\u00f6\u00dften Emittenten von Klima wirksamen Gasen unwiderruflich gestartet wurden, das Ziel von 1,5 Grad und auch 2,5 Grad ist nicht mehr erreichbar, egal was Politiker*innen versprechen, das bei Weitem allergr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr unser \u00dcberleben wird sehr bald die Nahrungsmittelproduktion sein, denn wir machen a) die B\u00f6den kaputt und b) geht uns das Wasser aus.<\/p>\n<p>Die fetten Jahre sind vorbei, wir m\u00fcssen uns alle sehr deutlich und sehr schnell zur\u00fccknehmen. T\u00e4glich Fleisch und andere tierische Lebensmittel auf dem Tisch geht nicht mehr. Es ist unverantwortlich, wir zerst\u00f6ren damit unsere Zukunft auf diesem Planeten. Wenn Hafermilch einen Beitrag dazu leisten kann, dann mache ich das gerne. Was jetzt nicht hei\u00dft, dass ich nicht auch mal eine Scheibe K\u00e4se oder Schinken essen werde. Aber die Kuhmilch im Kaffee gegen Hafermilch zu tauschen bedeutet f\u00fcr mich keinerlei Verlust an Lebensqualit\u00e4t, der Kaffee schmeckt fast genauso, also warum nicht? F\u00fcr fleischiges zum Abendessen gibt es inzwischen ein reichhaltiges Angebot an wirklich guten Alternativen, &#8222;<a href=\"https:\/\/www.thevegetarianbutcher.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The vegetarian butcher<\/a>&#8220; sei hier nur exemplarisch als Marke benannt, das Zeug von denen ist einfach durchweg super (nein, ich habe mit denen nichts zu tun). Es geht und auch ohne wirklich essentielle Einschr\u00e4nkungen. Wenn wir nur wollen. Und wir sollten wollen, wenn die Menschheit auf diesem Planeten auch noch in ein paar Jahrzehnten eine Chance haben soll.<\/p>\n<p>Diese &#8222;paar Jahrzehnte&#8220; werden aber leider auch rasend schnell weniger, denn es stellt sich gerade in den letzten 10 Jahren heraus, dass die meisten Klimamodelle noch viel zu optimistisch waren. Alle vorhergesagten Ereignisse treten ein, nur eben viele Jahre vorher als prognostiziert. Auch meine Generation, also die der 1970er, wird noch sehr dramatische Entwicklungen erleben. Benecke zeigt eine Prognose, dass wir hier in Mitteleuropa um 2100 herum vermutlich nur noch zwei Monate Winter erleben werden, Dezember und Januar. Es wird auch bald eine Migration von den K\u00fcstenregionen Europas ins innere des Kontinents geben, weil der Meeresspiegelanstieg die K\u00fcsten viele Kilometer weit ins Landesinnere unbewohnbar machen wird. Verhindern k\u00f6nnen wir das alles nicht mehr, aber wir k\u00f6nnen die Entwicklung noch immer etwas verlangsamen und die schlimmsten Folgen abmildern. <em>Wir<\/em> k\u00f6nnen das, wir Verbraucher*innen, indem wir aktiv unseren Nahrungsmittelkonsum ver\u00e4ndern: Bewusst, weniger, nur das was wir auch wirklich brauchen und vor allem so wenig tierische Produkte wie m\u00f6glich &#8211; am besten gar keine.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwie habe ich den Eindruck, dass, gerade in der FAZ, ein kleiner Feldzug gegen Hafermilch &amp; Co gef\u00fchrt wird. Die FAZ f\u00e4llt mir ohnehin des \u00f6fteren mit Lobby getriebenen &#8222;Gastbeitr\u00e4gen&#8220; auf, vielleicht ist das hier auch soetwas? Gibt es da vielleicht Druck aus der Milchwirtschaft? 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