{"id":488,"date":"2013-10-03T13:00:00","date_gmt":"2013-10-03T11:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nf.dpin.de\/schon-fast-zwei-tage-vorbei\/"},"modified":"2013-10-03T13:00:00","modified_gmt":"2013-10-03T11:00:00","slug":"schon-fast-zwei-tage-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dpin.de\/nf\/schon-fast-zwei-tage-vorbei\/","title":{"rendered":"Schon fast zwei Tage vorbei &#8211;"},"content":{"rendered":"<p>Nun bin ich schon fast zwei Tage 100% en-femme in Dresden unterwegs &#8211; und es ist erstaunlich unspektakul\u00e4r \ud83d\ude42 Aber toll!<\/p>\n<p>Der Reihe nach&#8230;<\/p>\n<h3>Mittwoch &#8211; Fahrt nach Dresden<\/h3>\n<p>Mittwoch Morgen hiess es halbwegs zeitig aufzustehen, denn ich musste noch restliche Sachen einpacken, duschen und, Premiere, mich irgendwie tageslichttauglich zurecht machen. Das hat, obwohl ich wirklich zeitig aus dem Bett kam, dennoch erstaunlich lange gedauert. Ich war also schlussendlich so knapp an der Zeit, dass ein langes Hadern an der T\u00fcr, es war ja mein erstes mal am Tage draussen en-femme, ausgeschlossen war &#8211; ich hatte f\u00fcr den Nachmittag im Atelier einen festen Termin und ich pflege p\u00fcnktlich zu sein. Also gab es keine andere M\u00f6glichkeit, ich <b>musste<\/b> so wie ich war raus. Ich trug an dem Tag eine schwarze Bluse, schwarze Strumpfhose, einen etwa wadenlangen Rock, relativ schmal geschnitten und Gehschlitz zum Knie sowie relativ flache Pumps (4-5cm). Obenherum dann noch eine Blazer Jacke.<\/p>\n<p>Am Abend zuvor hatte ich noch meinen Koffer gepackt, oder versucht zu packen. Den Koffer hatte ich zuvor f\u00fcr eine f\u00fcnf w\u00f6chige USA Reise dabei und da war er nicht sonderlich voll. Jetzt bin ich f\u00fcnf Tage unterwegs, bekomme ihn kaum zu und muss noch ein extra Beauty Case und eine Tasche f\u00fcr Schuhe mitnehmen. Bin ich irgendwie irre? Zudem ist der Koffer sau schwer \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Um 1700h war ich mit Katrin im &#8222;Atelier Changeable&#8220; verabredet. Von zu Hause aus nach Dresden sind 450km, also ca. viereinhalb Stunden Fahrt, vielleicht mit etwas Pause sogar f\u00fcnf. Also musste ich zusehen, um sp\u00e4testens 1200h aus dem Haus zu kommen. Die Zeit verging wie im Flug! (Wo kommt eigentlich dieser Spruch her? Also das mit der Zeit und dem fliegen? Wenn ich im Langstreckenflieger sitze habe ich immer eher den Eindruck, die Zeit vergeht gar nicht mehr!). Gerade eben 1145h war ich halbwegs fertig, das Haus zu verlassen.<\/p>\n<p>Da war er also nun, der Augenblick, das erste mal bei Tag en-femme vor die T\u00fcr zu gehen! Zuerst noch sehr versch\u00e4mt und unsicher &#8211; aber mit 25kg Koffer am Arm! Dann nochmal schnell zur\u00fcck ins Haus, die restlichen Sachen holen. Ein letzter Blick aus der T\u00fcr, guckt auch keiner? Schnell zum Auto, Sachen rein und los!<\/p>\n<h4>Abfahrt<\/h4>\n<p>Das w\u00e4re also geschafft. My car is my castle &#8211; hier f\u00fchle ich mich jetzt erstmal sicher. Die ersten ein\/zwei Stunden war auch alles prima, ich kannte die Strecke, alles OK. Wir fahren wegen einer Veranstaltung mindestens einmal pro Jahr fast die gleiche Strecke nach Berlin und diese f\u00fchrt dann an Herleshausen \/ Eisenach vorbei, wo wir dann traditionell bei einem McDonald&#8217;s anhalten und Halbzeitpause machen. Dieses mal kam ich dort auch vorbei und so langsam meldete sich meine Blase &#8211; der Fr\u00fchst\u00fcckskaffee wollte befreit werden. Doch noch ging es und weil ich wusste, wie voll es dort immer ist, verzichte ich auf die pipi-Pause.<\/p>\n<p>Doch das ging nicht mehr lange gut. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter war klar, ich musste irgendwo anhalten. Und das in meinem Aufzug! Egal, muss sein und so kann ich mich auch keinesfalls auf die gr\u00fcne Wiese stellen. Also brauchte ich eine ruhige Rastanlage. Im Vorfeld hatte mich noch eine Freundin gewarnt, dass gerade an Tank- und Rastanlagen die, sagen wir es neutral, &#8222;Berufskraftfahrer&#8220; schonmal etwas sonderbar auf Frauen allgemein und insbesondere uns reagieren k\u00f6nnten. Das machte mich jetzt nicht gerade sicherer!<\/p>\n<h4>Toilettensuche<\/h4>\n<p>Dann endlich ein Schild, noch 5km zu einem Parkplatz mit WC. Die sind zwar oft nicht ganz so sauber, aber daf\u00fcr auch oft nicht ganz so voll wie normale Rastst\u00e4tten. Ich also, langsam etwas nerv\u00f6s auf dem Sitz hin und her rutschend, rausgefahren. Und was sehe ich da!? Der Parkplatz ist RAPPELVOLL! Und gef\u00fchlt 200% LKW &#8211; na super!<\/p>\n<p>Also nichts wie weg hier.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise kam nach kaum einer viertel Stunde noch ein Parkplatz mit WC. Ich also, jetzt noch nerv\u00f6ser und hibbeliger, dort raus und &#8211; sch\u00f6n ruhig. Ein paar LKW und ein paar PKW, sicherlich 70% leer. Fast direkt vor dem WC H\u00e4uschen sogar ein freier Parkplatz und kaum jemand in der N\u00e4he. Was ein Gl\u00fcck! Nerv\u00f6s noch ein paar Kontrollblicke, wer ist um mich herum? Wo muss ich hin? Und&#8230; wo ist dort die Damentoilette? Denn das wusste ich, ich musste auf jeden Fall dort hinein und keinesfalls auf die Herrentoilette! Dann nerv\u00f6ses Bangen &#8211; soll ich wirklich? Was passiert nur, wenn ich in der Damentoilette von einer anderen Frau erkannt w\u00fcrde? Lauter Aufschrei &#8222;ein Perverser!&#8220;? OMG&#8230; aber meine Blase ist voll, ich muss jetzt oder ich mache eine Pf\u00fctze ins Auto. Also beuge ich mich dem Unvermeidlichen, \u00f6ffne die T\u00fcr, steige aus und gehe halbwegs erhobenen Hauptes, mit meiner Handtasche (!) in Richtung Toilettenh\u00e4uschen und dann zielstrebig hinein. Mir begegnet niemand direkt, nur in ein paar Metern Entfernung geht ein Mann &#8211; er nimmt anscheinend keine besondere Notiz von mir.<\/p>\n<p>Ein erster Unterschied zu den \u00fcblichen Herrentoiletten wird mir sofort beim \u00d6ffnen der T\u00fcr bewusst: Es stinkt nicht nach Urin! M\u00e4nner sind Schweine, ja sind sie. Stehpinkeln geh\u00f6rt sowas von abgeschafft! Das ist und bleibt eine grosse Sauerei und jeder der etwas anderes behauptet wird zu f\u00fcnf Jahren Klo putzen verurteilt \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ich verrichte also mein Gesch\u00e4ftchen, ziehe mich wieder an und beim Verlassen der Kabine h\u00f6re ich, wie eine Dame das H\u00e4uschen betritt. OMG! Jetzt werde ich gezwungenerma\u00dfen direkt Angesicht zu Angesicht einer dritten Person begegnen. Das ganze ist aber dann derart schnell vorbei, dass weder sie noch ich irgendetwas am jeweils anderen zu bemerken scheinen. Wieder an der frischen Luft laufe ich, immernoch nerv\u00f6s, zur\u00fcck zum Auto, aufschlie\u00dfen, einsteigen, T\u00fcr zu &#8211; sicher! Und ich kann es nicht verhelen &#8211; stolz! Ich war en-femme unter anderen Menschen, ich habe mich getraut und es ist nichts passiert!<\/p>\n<p>Entleert, stolz und damit gest\u00e4rkt setze ich meine Fahrt fort.<\/p>\n<h4>Dresden &#8211; Atelier Changeable<\/h4>\n<p>Der weitere Weg ist recht unspektakul\u00e4r. Das Wetter ist super, Sonnenschein, nicht zu warm, eine sch\u00f6ne Fahrt. Die Zeit wird allerdings arg knapp &#8211; hier und da etwas z\u00e4her Verkehr wegen diverser Baustellen. Viertel vor f\u00fcnf bin ich endlich in der N\u00e4he von Dresden und mit viel Gl\u00fcck schaffe ich es in der Tat fast p\u00fcnktlich ins Atelier. Nur ist mein Tank jetzt schon wieder fast leer.<\/p>\n<p>Im Atelier wartet Katrin, neben Hannelore, der Besitzerin, die weitere Betreiberin, die uns CD\/TV helfen, etwas femininer r\u00fcberzukommen. Da ich mir bez\u00fcglich meines weiblichen Stylings sehr unsicher war, wollte ich mir dort etwas helfen lassen. Nach kurzem Hallo und besprechen der Pl\u00e4ne ging sie mit mir n\u00f6tige Utensilien einkaufen. Einkaufen? Was!? Fremde Leute? Ich? So? OMG! In solchen Situationen werde ich eher still und protestiere nicht. Wenn sie meint mit mir so rausgehen zu wollen oder zu k\u00f6nnen, dann wird sie hoffentlich wissen was sie tut. Aber nerv\u00f6s war ich dennoch ohne Ende!<\/p>\n<p>Wir fuhren dann zusammen in die N\u00e4he einer Rossmann Drogerie und dann ging es los. Katrin wie selbstverst\u00e4ndlich vorne weg und ich eher z\u00f6gerlich hinterher &#8211; von der Seitenstra\u00dfe immer n\u00e4her an Gesch\u00e4fte und damit mehr und mehr andere Passanten, dann rein in den Laden. Ich versuchte mich so gut es ging zu entspannen, was aber nicht g\u00e4nzlich klappte. Doch auch hier wieder, erstaunlicherweise nahm praktisch niemand besonders von mir Notiz. Zumindest bemerkte ich nichts, was ja eigentlich alles ist, was man sich zun\u00e4chst w\u00fcnschen w\u00fcrde &#8211; keine merkbar schiefen Blicke, Tuscheln oder gar direkte Kommentare. Alles das gab es also nicht. Was die oder der eine oder andere hinterher dachte h\u00e4tte ich zwar schon gerne gewusst, aber so war das schon v\u00f6llig in Ordnung.<\/p>\n<p>Nach den wichtigsten Eink\u00e4ufen ging es zur\u00fcck ins Atelier, wo Katrin, gelernte Friseurin, dann meinen Zotteln etwas zu Leibe r\u00fcckte, zuerst dunkel rot-braun \u00fcber mein schwarz f\u00e4rbte und dann etwas nachschneiden. Mit etwas quasseln dauerte das ganze dann bis einiges nach 2100h. Anschlie\u00dfend wurde ich noch von ihr geschminkt mit ein paar Hinweisen und Tipps f\u00fcr den Morgen danach &#8211; denn ich musst ja am Morgen im Hotel irgendwie halbwegs passabel zum Fr\u00fchst\u00fcck gehen k\u00f6nnen! Das Make-Up an diesem Abend war f\u00fcr mich doch schon reichlich ungewohnt &#8211; relativ rote Lippen und markant farbige Akzente an den Augen. Das sah schon, gerade f\u00fcr den Abend, super aus &#8211; aber eben f\u00fcr mich, die ich sonst recht un-bunt bin, eben sehr ungewohnt. Aber so ging es dann wohl gegen 2145h vor die T\u00fcr, zum Auto und dann zum Hotel.<\/p>\n<h4>Das Hotel<\/h4>\n<p>Durch zun\u00e4chst widrige Umst\u00e4nde hatte es sich ergeben, dass die Buchung der Zimmer bereits erw\u00e4hnter Freundin und mir, zun\u00e4chst durch den Reiseveranstalter und das Vermittlungsunternehmen (ich nenne mit Absicht keine Namen) vergeigt wurde &#8211; trotz erster &#8222;verbindlicher Buchungsbest\u00e4tigung&#8220; kam einige Tage sp\u00e4ter eine Absage. Ich habe denen dann sehr unmissverst\u00e4ndlich klar gemacht, dass sie damit einen Vertragsbruch begehen und daf\u00fcr werden haften m\u00fcssen. Einen Tag sp\u00e4ter bekamen wir ein &#8222;Alternativangebot&#8220; zum gleichen gebuchten Preis. Was wir gebucht hatten, war untere 4 Sterne Kategorie, mit Feiertag und Wochenende 63\u20ac pro Nacht. Was wir als Ersatz angeboten bekamen war ein Hotel, dessen Namen ich nicht kannte, das angeblich &#8222;zentral&#8220; gelegen sein sollte und dessen Kritiken im Netz ganz OK klangen. Also nahmen wir das Alternativangebot an.<\/p>\n<p>Am Abend nach dem Atelier Besuch fuhr ich also recht nichts ahnend dem Navi nach in Richtung Innenstadt. Und Innenstadt wurde es &#8211; das Hotel lag wirklich mitten drin! Direkt an der Kreuzkirche am Altmarkt. Das ist so Innenstadt, innenst\u00e4dtischer geht es kaum noch. Das war also schonmal der erste Hit! Doch der zweite war dann, als ich endlich am Hotel selbst ankam &#8211; Wow! Ich war schon oft auf Gesch\u00e4ftsreisen im In- und Ausland unterwegs und habe schon einige Hotels gesehen, auch einige sehr gute. Und dieses ist ganz sicherlich eines der besten, in dem ich bisher war &#8211; das NH Hotel am Altmarkt. Und <b>jetzt<\/b> wurde ich wirklich nerv\u00f6s. Das ist ganz und gar nicht das Umfeld f\u00fcr mich CD, dachte ich. Das ist viel zu nobel und dann komme ich &#8222;Freak&#8220; da rein!? OMG!<\/p>\n<p>Die Parkplatzsuche gestaltete sich dann auch ersteinmal sehr problematisch. Das Hotel liegt wirklich direkt am Altmarkt, dort wo zu Weihnachten der Weihnachtsmarkt stattfindet. Der gesamte Bereich ist eher Fu\u00dfg\u00e4ngerzone oder verkehrsberuhigt und die einzigen Parkpl\u00e4tze sind mit Parkschein. Das Hotel sollte aber eine eigene Tiefgarage haben, nur wo? Nachdem ich gef\u00fchlt ein Dutzend mal in mehr oder weniger grossen Kreisen um den Block gefahren bin stand ich wieder vor dem Eingang und es fuhr jemand aus der Beladezone weg, nur ein paar Meter vom Eingang entfernt &#8211; meine Chance!<\/p>\n<p>Also dort geparkt und dann &#8211; Nervosit\u00e4t. Soll ich da jetzt wirklich so wie ich war rein? Ich konnte eigentlich gar nicht anders, also was soll&#8217;s? Also nahm ich alle Kraft zusammen schwang mich aus dem Auto, zerrte den (schweren Koffer) raus und bewaffnet mit Koffer und Handtasche ging es zur Rezeption, an dem zwei gut aussehende Rezeptions &#8222;M\u00e4dchen&#8220; (die waren wirklich noch jung) mich begr\u00fcssten. Ich zog also meinen Hotelgutschein aus meiner Handtasche, zuz\u00fcglich meines Passes. Es war jetzt f\u00fcr die Rezeption v\u00f6llig klar, selbst wenn sie mich f\u00fcr eine Frau gehalten h\u00e4tten, was ich nicht weiss, dass ich keine bin. An dieser Stelle h\u00e4tte ich vielleicht eine Nachfrage oder etwas Verwirrung erwartet. Aber nichts! Sehr freundlich, sehr professionell &#8211; und ich fast zu nerv\u00f6s um zu unterschreiben \ud83d\ude42 Die Damen erkl\u00e4rten mir dann auch sehr freundlich, wie ich zum Parkhaus komme und meine R\u00fcckfragen wurden freundlich und ohne jede weitere &#8222;komische&#8220; Reaktion beantwortet, super!<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend verabschiedete ich mich freundlich und brachte zun\u00e4chst meinen Koffer ins Zimmer. Das Zimmer war, genau wie das gesamte Hotel, sehr modern und exquisit eingerichtet! Und so sah das Zimmer aus:<\/p>\n<div style=\"clear: both;text-align: center\"><a style=\"margin-left: 1em;margin-right: 1em\" href=\"http:\/\/4.bp.blogspot.com\/-OlgDcbFNja4\/UlXOrfaMl5I\/AAAAAAAAAAo\/3I31YwAt3JM\/s1600\/z1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/4.bp.blogspot.com\/-OlgDcbFNja4\/UlXOrfaMl5I\/AAAAAAAAAAo\/3I31YwAt3JM\/s1600\/z1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"clear: both;text-align: center\"><a style=\"margin-left: 1em;margin-right: 1em\" href=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-ZcQycOYm2oc\/UlXOvTUE-9I\/AAAAAAAAAAw\/a213qsp4ZBk\/s1600\/z3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-ZcQycOYm2oc\/UlXOvTUE-9I\/AAAAAAAAAAw\/a213qsp4ZBk\/s1600\/z3.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"clear: both;text-align: center\"><a style=\"margin-left: 1em;margin-right: 1em\" href=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-3dn_3JkiKaA\/UlXOxBEIk_I\/AAAAAAAAAA4\/nDh0m41sxY4\/s1600\/z2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-3dn_3JkiKaA\/UlXOxBEIk_I\/AAAAAAAAAA4\/nDh0m41sxY4\/s1600\/z2.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<p>Wir hatten also wirklich Gl\u00fcck &#8211; oh man!<\/p>\n<p>Im Zimmer \u00fcberkam mich dann zuerstmal ein gro\u00dfes Gl\u00fccksgef\u00fchl! Zun\u00e4chst der ganze Tag, der eigentlich wunderbar verlaufen war. Dann der Erfolg im Atelier und nun hier im Hotel &#8211; reibungsloses einchecken und ein nobles Ambiente. Und ich mitten drin \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Doch mein Auto musste noch aus der Ladezone weg. Also zun\u00e4chst wieder runter ins Foyer, vorbei an der Rezeption, die Damen verabschiedeten mich mit einem l\u00e4chelnden &#8222;Tsch\u00fc\u00df!&#8220;. Das Parkhaus war etwas komisch zu finden aber auch nicht erw\u00e4hnenswert zu beschreiben. Schlussendlich hatte es aber einen direkten Zugang zum Hotel, was sehr praktisch ist &#8211; einfach direkt vom Parkdeck mit dem Aufzug bis ins Stockwerk des Zimmers fahren &#8211; fertig.<\/p>\n<p>Im Zimmer zog ich mir noch einen etwas dickeren Rock, ein paar Stretch-Stiefel mit Block-Absatz und meine sch\u00f6ne neue Jacke an.<\/p>\n<div style=\"clear: both;text-align: center\"><a style=\"margin-left: 1em;margin-right: 1em\" href=\"http:\/\/4.bp.blogspot.com\/-MmmfMe8_SKY\/UlXRFj8Bj8I\/AAAAAAAAABE\/-jnRzFOQnhY\/s1600\/m1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/4.bp.blogspot.com\/-MmmfMe8_SKY\/UlXRFj8Bj8I\/AAAAAAAAABE\/-jnRzFOQnhY\/s1600\/m1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<p>Es war zwar schon etwas sp\u00e4t, mittlerweile nach 0 Uhr, aber ich wollte einfach die Gelegenheit nochmal nutzen und so ging ich nochmal einen kurzen Gang um den Block, an der Kreuzkirche vorbei, vor bis zur Hauptstra\u00dfe, an einem McDonalds und dessen Besuchern vorbei, die wiederum erstaunlich wenig Notiz von mir nahmen und zur\u00fcck zum Hotel. Es war wunderbar!<\/p>\n<p>Jetzt war ich wirklich endg\u00fcltig m\u00fcde und als ich endlich bettfertig und abgeschminkt war, war es auch schon nach 2 Uhr. Und Fr\u00fchst\u00fcck gab es nur bis 1000 Uhr! Und um 1100 Uhr hatte ich eine Verabredung im Atelier! Also nichts wie geschlafen.<\/p>\n<h4>Der Morgen &#8211; Zum Fr\u00fchst\u00fcck<\/h4>\n<p>Da das Fr\u00fchst\u00fcck um 1000h endete und ich recht genau wusste, dass ich sicherlich eine ganze Weile brauchen w\u00fcrde, mich wieder etwas herzurichten, klingelte mein Wecker zu sonst f\u00fcr mich ungew\u00f6hnlich fr\u00fcher Zeit, n\u00e4mlich um 0700 Uhr &#8211; Igitt! Und auch ohne Tr\u00f6delei brauchte ich tats\u00e4chlich gut zwei Stunden, bis ich fertig war. Was ein Akt! Sachen aussuchen, waschen, W\u00e4sche anziehen, schminken, Rest anziehen &#8211; das dauert eben. Die Auswahl dessen was ich anziehen wollte wurde noch durch das Ambiente etwas erschwert. In diesem Hotel m\u00f6chte Frau ganz sicher nicht durch unbedachte Kleidungswahl auffallen. Ich entschied mich f\u00fcr 40den schwarze Strumpfhose, grauer knapp Knie langer Woll-Rock, schwarze leicht gl\u00e4nzende Crash-Bluse und eine Blazer Jacke, dazu ein paar recht bequeme Pumps mit leichtem Plateau und knapp 10cm Absatz.<\/p>\n<p>Und so musst ich dann, wohl oder \u00fcbel, vor die T\u00fcr und zum Fr\u00fchst\u00fcck, ganz auf mich gestellt. Das war aufregend!<\/p>\n<p>Auf dem Flur vor meinem Zimmer begegnete ich zun\u00e4chst niemandem, Auch der Aufzug war leer &#8211; wie sch\u00f6n. Doch mir war klar, dass das nicht so bleiben w\u00fcrde. Auf dem Stockwerk wo das Fr\u00fchst\u00fcck war angekommen kamen mir dann auch sofort die ersten G\u00e4ste entgegen. Was tun? Es gab keine andere M\u00f6glichkeit als so selbstbewusst wie m\u00f6glich die Flucht nach vorn anzutreten. Keine Unsicherheit zeigen, ab durch die Mitte. Und siehe da &#8211; kein Problem! Im Fr\u00fchst\u00fcckssaal, alles ebenfalls schlicht aber elegant eingerichtet, suchte ich mir erstmal ein freies Pl\u00e4tzchen und verschnaufte kurz. Dann ging es zum, sehr ordentlichen, Buffet. Hier war es klar, dass ich anderen recht nahe kommen w\u00fcrde &#8211; am Buffet ist immer Gedr\u00e4nge \ud83d\ude42 Doch auch das verlief erstaunlich unspektakul\u00e4r. Der ein oder andere Blick kam schon, doch ich kann beim besten Willen nicht sagen, was die Leute da gesehen haben &#8211; M\u00e4nner gucken &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; nach schlanken Damenbeinen in Pumps. Frauen halten vielleicht Ausschau nach m\u00f6glicher Konkurrenz oder gucken, was andere so tragen? Oder vielleicht wurde ich doch &#8222;gelesen&#8220;? Anzumerken war auf jeden Fall niemandem etwas, also reduzierte sich auch meine Aufregung bald.<\/p>\n<p>Am Tisch zur\u00fcck wurde ich recht bald von einer der Bedienungen nach Getr\u00e4nkewunsch und Zimmernummer gefragt, auch von ihr keine besondere Reaktion ausser einem sehr freundlichen &#8222;Gerne, vielen Dank!&#8220;.<\/p>\n<p>Gegen 1015 Uhr verlie\u00df ich, gut gest\u00e4rkt, den Fr\u00fchst\u00fcckssaal, zun\u00e4chst \u00fcber eine offene Treppe ins Ergeschoss zur Rezeption. Hier lief ich also, v\u00f6llig ohne Deckung, in die Lobby des Hotels, zwischen wartenden weiteren G\u00e4sten und auf den Tresen zu. Wie v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich &#8211; wie toll! Und soweit ich das mitbekam, wiedermal keine sonderlichen Reaktionen. An der Rezeption musste ich noch etwas wegen des Parkhauses und der Ein- und Ausfahrt nachfragen. Am Tresen waren drei Angestellt, ein j\u00fcngerer Mann und zwei j\u00fcngere Damen. Ohne recht zu \u00fcberlegen war ich froh, dass eine der Damen frei war und steuerte diese auch zielstrebig an.<\/p>\n<p><i>Warum nur direkt zu der Dame? Irgendwie habe ich anderen Frauen gegen\u00fcber ein sichereres Gef\u00fchl. Komisch. Erwarte ich da vielleicht spontanes Verst\u00e4ndnis?<\/i><\/p>\n<p>Meine Frage kl\u00e4rte sich schnell und so konnte ich dann in Richtung Zimmer starten &#8211; nun auch mit weiteren G\u00e4sten im Fahrstuhl. Auch hier war niemandem etwas anzumerken.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Zimmer war ich wieder \u00fcbergl\u00fccklich! Die \u00dcberwindung hat sich gelohnt, alles lief super und ich bewegte mich zum ersten mal in meinem Leben in genau dem Stil durch solch eine Location, wie ich es mir schon immer gew\u00fcnscht hatte &#8211; mit knapp Knie langem Rock auf Pumps und Blazer &#8211; das sieht einfach schick aus und passt dann auch in solch ein Hotel.<\/p>\n<p>Um 1100 Uhr hatte ich, wie bereits gesagt, einen weiteren Termin im Atelier, f\u00fcr ein paar mehr Tipps zu Make-Up und Styling. Also im Zimmer nur noch einmal kurze Kontrolle des Aussehens, Autoschl\u00fcssel eingepackt, das Beauty-Case (aka &#8222;Werkzeugkoffer&#8220;) mit meinen Utensilien zusammengesucht und mitgenommen und wieder raus auf den Flur und zum Auto. So langsam f\u00fchlte sich alles ein bisschen normaler an, also die grosse Aufregung und Unsicherheit verflog langsam.<\/p>\n<p>Ich kam halbwegs p\u00fcnktlich im Atelier an und wurde herzlich von Hannelore, der Inhaberin begr\u00fcsst und wir redeten ersteinmal einige Zeit &#8211; \u00fcber das Atelier, was sie da so alles machen, \u00fcber mich und wie wir die Zeit nutzen wollten. Wir entschieden uns zun\u00e4chst f\u00fcr &#8222;die grosse Schminkschule&#8220;, was soviel bedeutet wie, sie schminkt mir eine H\u00e4lfte des Gesichts und ich muss es selbst in der anderen nachvollziehen. Sehr lehrreich \ud83d\ude42 Und auch n\u00f6tig, dann ich muss ja noch gut drei Tage auf mich selbst gestellt zurecht kommen und m\u00f6chte dazu nicht aussehen wie ein Unfall. Gut, so gr\u00e4sslich kann es nicht gewesen sein, denn mein Vormittag im Hotel verlief ja schon ganz passabel.<\/p>\n<p>Als das erledigt war sprachen wir recht locker \u00fcber Dinge, die Frau so macht bzw. besser nicht macht. Das war f\u00fcr mich recht spannend&#8230; denn gerade alles das, was sie sagte, was Frau nicht macht, machte ich ohnehin nicht! Also auch nicht wenn ich &#8222;normal&#8220; en-homme bin. Die meisten dieser eher typisch m\u00e4nnlichen Manierismen fand ich schon immer doof. Also auch hier kein grosser Handlungsbedarf aber f\u00fcr mich weitere Best\u00e4rkung, dass das, was ich da tue ein inh\u00e4renter Teil meiner Pers\u00f6nlichkeit ist und keine aufgesetzte Verkleidung. Sch\u00f6n!<\/p>\n<p>Die Zeit verging schnell und so meldete sich meine Reise-Freundin, ihr Name ist \u00fcbrigens Andrea, bald per SMS, dass auch sie kurz vor Dresden auf der Autobahn unterwegs sei. Irgendwann nach 1400 Uhr verabschiedete ich mich von Hannelore und fuhr, schon etwas knapp an Sprit, zur\u00fcck zu dem super Hotel. Das Benzin reichte noch sicherlich bis dahin, doch trotz der gewonnen Sicherheit machte mir der Gedanke so an eine Tankstelle zu fahren noch etwas Angst. An Tankstellen treffen sich ja nicht nur jene, die notgedrungen ihre Autos f\u00fcttern, sondern oft auch jene, die gerade wir eher nicht treffen wollen &#8211; Halbstarke und Proleten. Aber noch reicht der Sprit, also zur\u00fcck zum Hotel. Jetzt wusste ich ja cuh wie ich in die Tiefgarage komme und steuerte diese zielstrebig an. Gestern Nacht war die Garage noch relativ leer und die Parkplatzssuche recht einfach. Heute Mittag aber war das erste Parkdeck voll und ich musste ein Stockwerk tiefer. Und auch dort war es voll! Als ich die zweite Runde dreht kam mir ein Mann aus dem Treppenhaus direkt entgegen und winkte mich freudig nach links zu mehreren freien Pl\u00e4tzen &#8211; Frauenparkpl\u00e4tze! Ob er mich im Auto gesehen hatte? Und als Frau erkannt und deswegen meinte, das sei passend? Wir werden es nie erfahren. Aber ich habe herzlich und auch ein St\u00fcck stolz gelacht!<\/p>\n<p>Andrea kannte ich bis dahin nur per Textnachrichten aus dem Cross-Dresser Forum und war daher reichlich gespannt, wie sie denn so im realen Leben sein w\u00fcrde. Ich war gerade im Zimmer zur\u00fcck und hatte meine Jacke ausgezogen, da klingelte auch schon das Telefon &#8211; sie war auch schon da, eingecheckt und auf ihrem Zimmer. F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter trafen wir uns auf dem Flur und gingen aus dem Hotel, \u00fcber den Altmarkt in ein Kaffee.<\/p>\n<p>Andrea ist f\u00fcr mich ein Ph\u00e4nomen. Sie lebt sich selbst als Frau erst seit Anfang des Jahres, aber daf\u00fcr gleich mit Vollgas &#8211; also nicht zeitlich, das trennt sie sehr genau zwischen Mann-sein und Frau-sein. Aber wenn Sie dann Frau ist, dann auch wirklich ganz und ohne R\u00fccksicht auf Verluste \ud83d\ude42 Nunja, schon ein bisschen R\u00fccksicht, aber mit wesentlich mehr Selbstvertrauen, als ich es bis dahin aufgebracht habe. Und so war ich dann sehr froh, dass mir diese selbstbewusste Person zur Seite stand und wir wie selbstverst\u00e4ndlich das Hotel verliessen. F\u00fcr mich war das alles andere als selbstverst\u00e4ndlich, aber Andrea zeigte keinerlei Anzeichen irgendwelcher Zweifel &#8211; perfekt! Zudem sah sie auch wirklich super aus &#8211; sehr fraulich zwar, was nicht mein Stil w\u00e4re (muss es ja auch nicht), aber ich h\u00e4tte im Leben nicht erkannt, dass sie keine Bio-Frau ist.<\/p>\n<p>Wir sassen dann sicherlich gut eine Stunde im Kaffee, tranken denselben und hatten ein St\u00fcckchen Kuchen dazu w\u00e4hrend wir uns unterhielten und etwas weiter kennenlernten. Der Raum in dem Kaffee war recht eng bestuhlt und so kam ich nicht drumherum, permanent und etwas nerv\u00f6s und angespannt die restlichen G\u00e4ste nach Reaktionen abzutasten. Das frustrierende dabei ist, man registriert nichts Eindeutiges, also weder ob man erkannt oder komisch angeschaut wurde, noch ob man nicht erkannt wurde. Einfach nichts. Ist es tats\u00e4chlich so einfach? Noch war ich mir aber selbst noch nicht sicher genug, um jetzt dar\u00fcber zu stehen, also blieb mir eine gewissen Nervosit\u00e4t erhalten.<\/p>\n<p>Schlussendlich war ich dann ganz froh, als wir das Kaffee wieder verliessen, wo ich mich etwas wie auf einem Pr\u00e4sentierteller gef\u00fchlt hatte. Draussen schien die Sonne, was auf der einen Seite wunderbar war, aber auf der anderen meine Bef\u00fcrchtungen erkannt zu werden noch etwas verschlimmerte &#8211; nichts ist f\u00fcr uns schlimmer, als grelles Tageslicht! Da n\u00fctzt das beste Make-Up nichts, da sieht man dann doch etwas Bartschatten. Jedenfalls ich sehe ihn, die anderen auch?<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel g\u00f6nnten wir uns auf unseren Zimmern etwas Ruhe und verabredeten und f\u00fcr etwas sp\u00e4ter zum Abendessen &#8211; r\u00fcber in die Neustadt, dort soll es eine gute Kneipenkultur geben. Kneipen? So viele Leute!<\/p>\n<p>F\u00fcr den Abend zog ich dann einen l\u00e4ngeren Rock und wieder die Stretch-Stiefel mit Block Absatz an, denn in die Neustadt war es ein St\u00fcck zu laufen. Das Halbdunkel des Abends verbarg uns genug, sodass ich mir endg\u00fcltig keine Gedanken mehr \u00fcber ein m\u00f6gliches Entdecktwerden machte &#8211; was recht befreiend war. Den paar Passanten, die uns auf dem Weg direkt entgegen kamen schienen wir nicht sonderlich aufzufallen &#8211; perfekt. Und selbst Begegnungen unter direktem Laternenlicht waren kein Problem. Das gab Sicherheit.<\/p>\n<p>\u00dcber eine Br\u00fccke ging es in die Neustadt und direkt auf eine Art Fussg\u00e4ngerzone, an der jetzt am Abend, und zudem noch am Feiertag, es war der 3. Oktober, alle Gesch\u00e4fte geschlossen waren. Auch Lokale oder Kneipen waren eher nicht zu sehen. Wir liefen bis zum Ende der Fussg\u00e4ngerzone, doch da war auch nichts von Lokalen zu sehen &#8211; schade auch! Wie sich sp\u00e4ter herausstellte, waren wir dort auch noch falsch, wir h\u00e4tten noch gut 1-2km laufen m\u00fcssen. Uns war aber schon etwas kalt also machten wir uns \u00fcber eine Parallelstrasse langsam wieder zur\u00fcck. Dort fanden wir dann doch noch einen halbwegs ansprechenden Italiener &#8211; also ein Lokal, keinen Touristen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Nach dem Kaffee also nun mein zweiter Besuch en-femme in einem Lokal, sehr aufregend! Der Laden war gut besucht und wir mussten nach einem Tisch fragen und dann auch noch ein bisschen im Eingangsbereich warten. St\u00e4ndig liefen andere G\u00e4ste oder die Bedienungen an uns vorbei und jedesmal zuckte ich innerlich etwas zusammen &#8211; aber auch jedes mal ein bisschen weniger. Dann endlich war ein Tisch f\u00fcr uns frei. Gang dorthin, setzen etc. nichts Besonderes, wenngleich ich nat\u00fcrlich die anderen G\u00e4ste versuchte abzumustern, ob sie denn eine besondere Reaktion zeigten. Nein.<\/p>\n<p>Der noch etwas spannendere Punkt war dann die Bestellung. Hier heisst es zwangsl\u00e4ufig mit der eher m\u00e4nnlichen Stimme aufzufallen. Nunja, ich hatte Hunger und wollte gerne ein bisschen Wein trinken, also musste ich da wohl durch. Die Bedienung war sehr freundlich und liess sich nichts anmerken &#8211; ob sie \u00fcberhaupt etwas gemerkt hat? So geht es mir eigentlich st\u00e4ndig in diesen Tagen &#8211; ich will verflixt nochmal wissen, was die Leute da gerade von mir denken? Aber das werden wir wohl nur selten erfahren.<\/p>\n<p>Der Rest des Abends war sch\u00f6n, aber unspektakul\u00e4r. Nach dem Essen schlenderten wir gem\u00fctlich zur\u00fcck zum Hotel und hatten auf besagter Br\u00fccke noch einen sch\u00f6nen Blick auf ein gro\u00dfes Feuerwerk irgendwo am anderen Ende von Dresden. Ich hatte aus meiner Wahlheimat Pfalz noch ein paar Flaschen Secco (ehem. Prosecco, aber das darf man nur noch zu dem &#8222;echten&#8220; aus Italien sagen) dabei und wir entschlossen uns, zum Abschluss dieses wunderbaren und erfolgreichen Tages, eine davon zu k\u00f6pfen. Gesagt getan und so sassen wir sicherlich noch fast zwei Stunden bei Andrea im Zimmer und unterhielten uns \u00fcber die G\u00f6ttin, Welten und nat\u00fcrlich auch unserer Sichtweisen auf uns CD\/TV\/TS\/Trans*. Andrea hat in diesen Belangen schon ganz Erfahrungen als ich, die ich bisher vornehmlich im Internet unterwegs war. Sie hingegen traute sich ja schon l\u00e4nger etwas mehr und besucht seit geraumer Zeit auch diverse Veranstaltungen wie bspw. Treffen von Selbsthilfegruppen. Das war dann f\u00fcr mich sehr interessanter Gespr\u00e4chsstoff! Denn sie konnte mir, sozusagen aus erster Hand, etwas \u00fcber diese unterschiedlichen Leute erz\u00e4hlen, was man ja im Internet nur aus Selbstdarstellungen und Beitr\u00e4gen destillieren muss. Es war dann auch schon wieder fast 02:00 Uhr als wir uns eine gute Nacht w\u00fcnschten und ich zur\u00fcck in mein Zimmer ging.<\/p>\n<p>Damit waren dann also schon zwei Tage vorbei &#8211; wie schnell das geht!<\/p>\n<p>Und welches Fazit k\u00f6nnte ich bisher ziehen?<br \/>\nKlasse!<br \/>\nBis dahin gab es wirklich nichts, aber wirklich gar nichts, was auch nur den Anflug von Kritik w\u00fcrdig w\u00e4re. Es hat alles super geklappt, Andrea ist mir eine super Begleitung, da sie mit ihrem bereits starken Selbstbewusstsein f\u00fcr mich den Weg bereitet, die Stadt ist toll, das Wetter ist, f\u00fcr die Jahreszeit, grossartig, das Hotel ist einfach gr\u00f6sstm\u00f6gliche Spitze und ich f\u00fchle mich, wie sagt man so sch\u00f6n, pudelwohl &#8211; und ein St\u00fcck weit auch irgendwie &#8222;angekommen&#8220;.<\/p>\n<p>Uns so lege ich mich in mein Luxus-Bettchen und \u00fcberlege schonmal, was ich am Morgen zum Fr\u00fchst\u00fcck anziehen werde \ud83d\ude42<br \/>\n<span style=\"font-size: x-small\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: x-small\">&#8230;Bericht \u00fcber die weiteren drei Tage komm<span style=\"font-size: x-small\">t<\/span> bald&#8230;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun bin ich schon fast zwei Tage 100% en-femme in Dresden unterwegs &#8211; und es ist erstaunlich unspektakul\u00e4r \ud83d\ude42 Aber toll! 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