Warum Vorratsdatenspeicherung keine gute Idee ist

Ich finde es immer sau schwer Leuten zu erklären, warum diese Datensammelwut von Firmen und Behörden keine gute Idee ist. Das vermeintliche Gegenargument ist oft “Ich habe doch nichts zu verbergen!?“. Edward Snowden hat dazu einmal gesagt:

Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.

Zu argumentieren, man bräuchte sich nicht um das Recht auf Privatsphäre zu kümmern, weil man nichts zu verbergen hätte, ist nichts anderes, als auch das Recht auf freie Rede zu ignorieren, weil man nichts zu sagen hätte. (Übersetzung von mir)

Das ist alles sehr abstrakt und nicht wirklich gut fassbar. Das wirkliche Problem sind auch nicht einzelne Daten, sondern das, was man aus großen Datenmengen noch herauslesen kann. Beim 33. Chaos Communication Congress (33C3) hat David Kriesel einen hervorragenden Vortrag dazu gehalten, den ich nur aller wärmstens empfehlen kann aufmerksam anzusehen – davon abgesehen macht er das auch sehr kurzweilig und durchaus unterhaltsam:

Original URL:
https://media.ccc.de/v/33c3-7912-spiegelmining_reverse_engineering_von_spiegel-online

 

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